Die guten Götter
Amathea
Amathea ist die Wassergöttin. Aber nicht das weite Meer ist ihr am liebsten, sondern die Bächlein, Seen, Teiche und Flüsse Tyrnomars sind ihr Reich. Auch der süße, lebensspendende Regen ist eine Gabe Amatheas, die somit die Lebensschwester Laesis ist. Ihr ebenfalls heilig ist Ruhe, Erholung und Freude. Vor nur einem Jahr schritt Amathea oh Wunder in Fleisch und Blut über Tyrnomar. Sie half in der Nähe des Dorfs Neue Hoffnung einigen fremdländischen Helden, die zu verhindern versuchten, daß Amatheas Quellen, ihr heiligster Ort in Tyrnomar, von dem Dämonen Ghul-Zoor geschändet werden und die Göttin somit eines Großteils ihrer Macht beraubt wird. Glücklicherweise nahm alles ein gutes Ende und Amathea zog sich in die Regionen der Götter zurück, setzte aber die Lichtfee Etain als Wächterin ein. Ihr Volk sind die Nixen und Wassermänner des Layan-Sees, ihr heiliger Stein der Aquamarin und ihr heiliges Tier ist die Forelle.
Orden:
- Die Blaue Bruderschaft (ein junger Orden aus Priestern und Paladinen, die hauptsächlich in Neue Hoffnung stationiert sind)
Gesinnung:
Aspekte:
- Wasser, Frieden, Weltenlauf
Vreyn
Der unbezähmbare Herr der Lüfte ist Vreyn. Nicht nur die Luft, nein, auch die Freiheit, die Wanderlust und der unbändige Stolz sind seine Aspekte. Vreyn ist der Herr der Vögel, mit denen er durch ganz Tyrnomar fliegt und vom Wind die neuesten Nachrichten zugewispert bekommt. Man sagt, Vreyn wäre unstet und launisch, außerdem würde er niemals am gleichen Platz zweimal schlafen. Vreyn ist ein etwas unverständlicher Gott und genießt bei den Menschen nicht so viel Verehrung wie zum Beispiel Situl oder Lazaar, aber das schert ihn nicht. Das Volk, das Vreyn unter seine Fittiche genommen hat sind die Geflügelten. Sein bevorzugter Edelstein ist der klare Diamant, sein Wappenvogel der Falke.
Orden:
- Keine bekannt, aber man munkelt von einigen Zigeunersippen, die Vreyns Banner folgen.
Gesinnung:
Aspekte:
- Luft, Freiheit, Schicksal
Lazaar
Der Gott der Magie, der Wandlungen, Erfindungen und des Handwerks ist Lazaar, der Schillernde. Er ist der wichtigste Gott Tyrnomars, dessen prächtiger Tempel in Thoras steht. Lazaar ist ein Gott des Lichtes und der Reinheit, der sich allen Wesen gegenüber barmherzig zeigt. Er liebt den schöpferischen Geist und befürwortet neue Erfindungen. Es gibt sehr viele Priester Lazaars, die durch das ganze Land streifen, für das Seelenheil der Bevölkerung beten, Neugeborene segnen, Begräbnisse organisieren und alles, was noch an spirituellen Aufgaben anfällt, erledigen. Dabei opfern sie sich für die Notleidenden auf, werden bei Versuchen sie auszunutzen aber äußerst ungemütlich. Da der Lazaarkult eine Inquistionsgemeinschaft beinhaltet kann das für den betreffenden fatale Folgen haben. Lazaars Volk sind die Menschen. Sein heiliger Stein ist der szintillierende Opal, sein Wappentier ist der Löwe.
Orden:
- Die Bettelpriester (demütige Wanderpriester, die das Wort des Herrn in alle Winkel Tyrnomars tragen)
- Die Inquisition des Lichts (Paladine und kampferfahrene Priester, die Dämonen, Untote und sonstige unheilige Wesen jagen und töten)
- Der magische Zirkel (Kreis von mächtigen, lazaar-verehrenden Magiern, die sich in göttergefälliger Magie üben)
- Die Gilde der Errungenschaften (in Thoras angesiedelte Gemeinschaft schlauer Köpfe, die von Priestern betreut werden)
Gesinnung:
Aspekte:
Laesi
Laesi ist die Göttin der Erde. Somit steht sie auch für Fruchtbarkeit, Heilung durch Kräuter und Mutterschaft. Laesi liebt den Tag mit der lebensspendenden Sonne genauso wie die ruhige Nacht und den mysthischen Mondschein. Sie ist eine unauffällige und ruhige Göttin, deren Zorn nur einmal in der Geschichte Tyrnomars zuschlug, dann aber so fürchterlich, dass außer dunklen Andeutungen nichteinmal Sagen um das Ereignis überdauert haben. Normalerweise ist Laesi freundlich und wohlwollend, selten weist sie einen Wunsch nach Heilung oder Nahrung ab. Sie agiert versteckt und lässt ihre Kräfte langsam wie das Wachsen eines Baumes wirken. Trotzdem haben alle den gebührenden Respekt ihr gegenüber und viele Personen aus allen Völkern Tyrnomars lieben sie wie eine Mutter. Ihr Beiname lautet ´Herrin des großen Kräuterzaubers`.
Laesis angestammtes Volk sind die Elfen. Von Metall hält sie nichts, aber der Edelstein Smaragd ist ihr heilig. Ihr Wappentier ist das Eichhörnchen.
Orden:
- Keine offiziellen Orden, aber nahezu alle Druiden, Hexen und Kräuterfrauen Tyrnomars verehren sie.
Gesinnung:
Aspekte:
Situl
Situl ist der Gott des Feuers. Er verkörpert die reinigende Macht des Feuers und den offenen Kampf für das Böse und somit die gute Seite der Gewalt. Situl wünscht sich ehrliche, standhafte und kräftige Diener. Er ist seit Tausenden von Jahren der Avatar der tyrnomarischen guten Paladine, welche er wegen ihrer Hilfsbereitschaft und ihres Opfermuts liebt. Immer wieder schickt er sie auf schwierige Questen, die ihnen bei Bestehen Ruhm und Ehre, bei Misslingen und somit meist dem Tod hingegen einen Platz in Situls goldener Halle einbringen. Situl ist kräftig und kann mit Körperlichkeit gut umgehen kein Anderer ist ihm im offenen Zweikampf ebenbürtig, aber im Rat der Götter taugt er nicht viel. Zu stur um andere Meinungen an sich heranzulassen und zu begeistert von seinen eigenen epischen Plänen trägt er in den wenigsten Fällen etwas Sinnvolles bei. Sein Volk sind die Zwerge, sein heiliges Metall natürlich das Gold und nichts Geringeres, sein Wappentier ist der Stier.
Orden:
- Die Ritter der flammenden Rose (fanatische und unglaublich ritterliche und edelmütige Paladine)
Gesinnung:
Aspekte: